Gentry

WorttrennungGen-try · Gent-ry (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(sich aus Knights und Squires zusammensetzender) niederer englischer Adel

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf etwas anderes als auf Verwalten versteht sich die Gentry aber nicht, im bürgerlichen Leben findet sie ihren Platz nicht.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 01.03.1926
Protzt die Gentry mit Zylinder, so haben die unteren Schichten ihre eigenen Codes.
Die Zeit, 12.09.2011, Nr. 37
In England strebten die wohlhabenden Kaufleute danach, zur Gentry zu werden.
Myers, A. R.: Europa im 14. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 3199
Die typische und zunehmende englische Verpachtung des Besitzes setzte die Arbeitskraft gerade der ländlichen Gentry für diese Amtsgeschäfte frei.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 642
In kommerziellen und industriellen Kreisen, die oft durch Heirat, verwandtschaftliche Bande oder Investitionen mit der Gentry liiert waren, gab es sowohl Überfluß wie Bankrott.
Roots, Ivan: Die englische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1796
Zitationshilfe
„Gentry“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gentry>, abgerufen am 20.07.2019.

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