Genussschein

Worttrennung Ge-nuss-schein
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Börsenwesen Wertpapier, das dem Inhaber verschiedenartige vermögensrechtliche Ansprüche gegenüber einem Unternehmen – unabhängig von dessen Rechtsform – gewährt, z. B. Beteiligung am Reingewinn, an bestimmten Erträgen

Verwendungsbeispiele für ›Genussschein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Trotzdem kann es nicht schaden, den Inhabern von Genussscheinen, wenn sie schon für weniger Rechte voll am Verlust beteiligt werden können, gut zu informieren.
Süddeutsche Zeitung, 05.05.2003
Als es ihr an Kapital für die Expansion mangelte, erfand sie kurzerhand eigene Genußscheine.
Die Zeit, 30.07.1998, Nr. 32
Eine Möglichkeit für Unternehmen, ihren Kapitalbedarf zu decken, besteht in der Ausgabe von Genußscheinen.
o. A. [bwi]: Optionsgenüsse. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1993]
Bei den Genußscheinen handelt es sich um Wertpapiere, die von Unternehmen zur Beschaffung von Eigenkapital ausgegeben werden.
o. A. [H. M.]: Genußschein. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1988]
Näher als die Schuldverschreibungen stehen den Aktien die sogegenannten Genußscheine.
Eltzbacher, Paul: Deutsches Handelsrecht, Berlin: Simon 1925 [1924], S. 148
Zitationshilfe
„Genussschein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Genussschein>, abgerufen am 24.09.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
genussreich
Genussrecht
Genussmittelindustrie
Genussmittel
Genussmensch
Genussspecht
Genusssucht
genusssüchtig
genussvoll
genutzt