Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gepflegtheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gepflegtheit · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ge-pflegt-heit
eWDG

Bedeutung

das Gepflegtsein
Beispiele:
das Haus, die Wohnung war von äußerster Gepflegtheit
Harry dagegen … fühlte sich wohl in seiner Gepflegtheit [ Kellerm.Totentanz338]

Verwendungsbeispiele für ›Gepflegtheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Gedichte zeichnen sich durch metrisch geschliffene Form und sprachliche Gepflegtheit aus. [Vetter, Walther: Crusius. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 10118]
Durch ihre Gepflegtheit und Schönheit muß sie die Bedeutung der Literatur im Leben der Kinder unterstreichen. [Brumme, Gertrud-Marie: Muttersprache im Kindergarten, Berlin: Volk u. Wissen 1981 [1966], S. 245]
Zum guten Ton gehört der ausgeprägte Sinn für Gepflegtheit und Eleganz. [Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 309]
Sie bieten sich in einer reizvollen Mischung von Gepflegtheit und Wildnis dar. [Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 71]
Denn in England richtet sich die gesellschaftliche Identität nach der Gepflegtheit der Sprache. [Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 100]
Zitationshilfe
„Gepflegtheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gepflegtheit>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Gepfeife
Gepard
Geoökonomie
Geoökologie
Geozönose
Gepflogenheit
Gephyrophobie
Gepicke
Gepiepe
Gepiepse