Gepolter, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gepolters · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungGe-pol-ter
Wortzerlegungge-poltern
Wortbildung mit ›Gepolter‹ als Letztglied: ↗Donnergepolter
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich das (fortwährende) Poltern
Beispiele:
die Kinder liefen mit Gepolter die Treppe hinunter
das Geschirr fiel mit großem Gepolter zu Boden
abwertend, übertragen lautes, unbeherrschtes Schimpfen
Beispiel:
er sollte sich das ständige Gepolter abgewöhnen

Thesaurus

Synonymgruppe
(ein) Rumoren · Gepolter · ↗Gerumpel  ●  ↗Geholper  ugs. · Gerumse  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

aufwachen dumpf hören laut

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gepolter‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Emanuel war nun doch in seinem verhängten Zimmer von dem Lärm und Gepolter unten im Hause aufgewacht und lag horchend und grübelnd auf dem Rücken.
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 108
Als Sharon aufsteht und das Frühstücksgeschirr mit demonstrativem Gepolter abzuräumen beginnt, halte ich meine Tasse fest.
Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 63
In dieser Situation ist aus dem Hamburger Rathaus verbales Gepoltere zu vernehmen.
Die Welt, 19.07.1999
Kaum je darf das Rauhbein Cobb seinen Tonfall ändern; es bleibt von Anfang bis Ende das gleiche Gepoltere.
Süddeutsche Zeitung, 24.08.1995
Zitationshilfe
„Gepolter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gepolter>, abgerufen am 07.12.2019.

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