Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Geräuschkulisse, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Geräuschkulisse · Nominativ Plural: Geräuschkulissen
Aussprache 
Worttrennung Ge-räusch-ku-lis-se
Wortzerlegung Geräusch1 Kulisse
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
ständig im Hintergrund vorhandene, nicht bewusst, deutlich als solche wahrgenommene Geräusche
2.
akustische Untermalung in Theater, Film, Funk und Fernsehen, durch die ein Geschehen realistisch gestaltet wird

Typische Verbindungen zu ›Geräuschkulisse‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geräuschkulisse‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geräuschkulisse‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Statt dessen kann man mit einer Geräuschkulisse eine andere Szene prima vorbereiten. [C't, 2001, Nr. 5]
Und die Geräuschkulisse ist oftmals sehr laut, das brauche ich nicht. [Die Zeit, 05.12.2011, Nr. 49]
Doch nach fünf Minuten möchte man die Geräuschkulisse nicht mehr missen. [Die Zeit, 18.02.1957, Nr. 07]
Dieser Geräuschkulisse waren die hochempfindlichen Geräte offenbar nicht gewachsen, die Aufzeichnungen waren unbrauchbar. [Süddeutsche Zeitung, 08.07.1999]
Durch die zunehmende Geräuschkulisse könnten die Wale die Orientierung verloren haben. [Die Welt, 17.07.2003]
Zitationshilfe
„Geräuschkulisse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ger%C3%A4uschkulisse>.

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