Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gerüchtemacherei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gerüchtemacherei · Nominativ Plural: Gerüchtemachereien
Worttrennung Ge-rüch-te-ma-che-rei
Wortzerlegung Gerücht machen -erei
eWDG

Bedeutung

abwertend

Verwendungsbeispiele für ›Gerüchtemacherei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ist über die Gerüchtemacherei verärgert, plädiert für sein „Recht auf ein Privatleben“. [Die Zeit, 02.02.1976, Nr. 05]
Eventuell übriggebliebene Tendenzen zur Bequemlichkeit, zur Gerüchtemacherei und zum Pazifismus müßten im italienischen Volk ausgerottet werden. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1940]]
Sie weist politische Gerüchtemacherei ebenso zurück wie unernste Verhandlungen zwischen unsicher gewordenen Konservativen und den Vertretern einer Zwergpartei. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1947]]
Gerüchtemacherei ist in Zukunft schon strafbar, wenn die unwahren Behauptungen geeignet sind, die Bevölkerung in Unruhe zu versetzen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1942]]
Dass er auf Landesebene die Grünen verstoßen und mit der FDP zusammen gehen wolle, das sei "Gerüchtemacherei", verbreitet er über Radio NRW. [Süddeutsche Zeitung, 24.09.2002]
Zitationshilfe
„Gerüchtemacherei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ger%C3%BCchtemacherei>.

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