Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Geraun, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Geraun(e)s · wird nur im Singular verwendet
Nebenform Geraune · Substantiv · Genitiv Singular: Geraunes
Worttrennung Ge-raun ● Ge-rau-ne
Wortzerlegung ge- raunen
eWDG

Bedeutung

das (fortwährende) Raunen
Beispiele:
das Geraun verstummte
Geraun und Getuschel war zu hören
so kam das tausendstimmige Geraune aus dem Lager an unser Ohr [ WelkHoher Befehl374]

Thesaurus

Synonymgruppe
Geraune · Gerede · Getuschel · Hörensagen-Informationen · Informationen aus zweiter / dritter ... Hand · Klatsch und Tratsch · was die Leute sagen  ●  Gemunkel  ugs. · Geschwätz  ugs. · Geschwätz der Leute  ugs. · Getratsche  ugs. · Gewäsch  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
Flüstern · Geflüster · Gemunkel · Geraune · Getuschel · Murmeln · Raunen
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Geraun‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Geraun‹ und ›Geraune‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geraun‹, ›Geraune‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber muss man sich wirklich auf Raus andeutendes Geraune einlassen? [Die Welt, 29.07.2003]
Wenn einer dran ist, sich zum Wurf anschickt, hebt das gegnerische Geraune an. [Süddeutsche Zeitung, 09.07.2004]
Moniert wurde etwa die Sprache, angeblich ein salbungsvolles, manieriertes, alttestamentarisches Geraune. [Süddeutsche Zeitung, 04.02.1998]
Das allgemeine Geraune auf den Kern des Nichtwissens zurückzuführen, war sein Anliegen. [Süddeutsche Zeitung, 09.10.2003]
Schon aber folgt dem Gerangel ebenso anonymes wie mißgünstiges Geraune. [Die Zeit, 05.11.1998, Nr. 46]
Zitationshilfe
„Geraun“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geraun>.

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