Geriesel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Geriesels · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungGe-rie-sel (computergeneriert)
Grundformrieseln
Wortbildung mit ›Geriesel‹ als Letztglied: ↗Bachgeriesel · ↗Quellengeriesel · ↗Spitzengeriesel
eWDG, 1967

Bedeutung

das (fortwährende) Rieseln
Beispiel:
das Geriesel (der Tropfen) hatte aufgehört

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was sehen Sie bei diesem ganzen blau-grünen Geriesel vor sich?
Süddeutsche Zeitung, 31.05.2003
Das dünne Geriesel vor unseren Gesichtern wurde zu zittrigem Wellenschlag.
Seghers, Anna: Transit, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1943], S. 87
Sie griff mit der einen Hand in das Geriesel und warf Wassertropfen nach den spielenden Mücken.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 622
Dazu kommen das Geriesel von Volants und die Üppigkeit der Pelze.
Die Zeit, 25.08.1972, Nr. 34
Immer löste sich ein Geriesel von Locken aus ihren Flechten, und sie liebte es, mit ihren kleinen, vollen Händen in ihrer blonden Mähne zu wühlen.
Dohm, Hedwig: Christa Ruland. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 9942
Zitationshilfe
„Geriesel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geriesel>, abgerufen am 16.07.2019.

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