Germanismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Germanismus · Nominativ Plural: Germanismen
Aussprache
WorttrennungGer-ma-nis-mus
HerkunftLatein
eWDG, 1967

Bedeutung

aus dem Deutschen übernommene sprachliche Eigentümlichkeit, die in einer anderen Sprache fremd wirkt

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Bundesgermanismus · Deutschlandismus · Germanismus · ↗Teutonismus
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie selbst sprechen von einem eigentümlichen „Germanismus“ von Südtirolern, der mit dem Blick auf die deutsche Wirtschaftswunderwelt in den letzten Jahren erwacht sei.
Die Zeit, 08.02.1960, Nr. 06
Das würde nur den ersten Augenblick der Bekanntschaft verwischen und den Drang zum schriftlich fixierten Germanismus bestärken.
Süddeutsche Zeitung, 20.07.1996
Ich höre, dass im Ausland manchmal das Wort Heimat, wie etwa Angst und Sauerkraut, als Germanismus verwendet wird.
Der Tagesspiegel, 16.05.2004
Germanismus, der deutschen Sprache eigene Ausdrucksweise in Wortfügung oder Wortstellung, bes. insofern sie fehlerhaft auf eine fremde Sprache übertragen wird.
o. A.: G. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 10833
Zitationshilfe
„Germanismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Germanismus>, abgerufen am 10.12.2019.

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