Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Germanophobie

Worttrennung Ger-ma-no-pho-bie
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich Abneigung, Widerwille gegen alles Deutsche; Deutschfeindlichkeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Germania  ●  Deutschland  Hauptform · Land der Richter und Henker  sarkastisch · Teutonia  lat. · Teutschland  veraltet · Kartoffelland  ugs., ironisch · Land der Dichter und Denker  ugs. · Piefkei  ugs., österr. · Schland  ugs., Verballhornung · Tschland  ugs., Verballhornung · deutsche Lande  fachspr., Jargon, werbesprachlich · grosser Kanton  ugs., schweiz.

Verwendungsbeispiele für ›Germanophobie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Selbstverständlich müssen wir hierzulande angesichts der historischen Tatsachen bei der Beurteilung der niederländischen Germanophobie zurückhaltend sein. [Süddeutsche Zeitung, 10.08.1994]
Mit ihr wurde die Germanophobie auf eine offizielle Ebene erhoben. [Die Welt, 08.09.2000]
Eine dezidiert prodeutsche und zumeist auch noch proeuropäische Minderheit in den politischen und publizistischen Klassen wird nicht müde, sich gegen die Germanophobie zu stemmen. [Die Zeit, 30.09.1999, Nr. 40]
Ihre Germanophobie ist letztlich eine Pho bie gegen den Kontinent und entspricht in Kohls Augen einer gewissen »Bunkermentalität«. [Küsters, Hans Jürgen: Entscheidung für die deutsche Einheit. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1998], S. 208]
Adolf Hitler dann polarisierte die Gefühle, und Winston Churchill half der Frankophilie und Germanophobie zum Sieg. [Die Welt, 04.11.2004]
Zitationshilfe
„Germanophobie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Germanophobie>.

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