Geruchsstoff

GrammatikSubstantiv
WorttrennungGe-ruchs-stoff (computergeneriert)
WortzerlegungGeruchStoff
eWDG, 1967

Bedeutung

Stoff, der den Geruch bestimmt
Beispiel:
Bei der Zubereitung entwickeln sich appetitanregende Geruchs- und Geschmacksstoffe, vor allem beim Schmoren und Braten [FuchsKochbuch104]

Typische Verbindungen
computergeneriert

produzieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geruchsstoff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein Plan war, vollkommen neue Geruchsstoffe zu produzieren, um damit wenigstens einige der Düfte, die er in seinem Innern trug, herstellen zu können.
Süskind, Patrick: Das Parfum, Zürich: Diogenes 1985, S. 120
Homosexuelle Männer reagieren ähnlich wie heterosexuelle Frauen auf subtile Geruchsstoffe im männlichen Schweiß.
Die Welt, 10.05.2005
Die darin enthaltenen Geruchsstoffe können auch Herbstmilben daran hindern, sich auf der Haut niederzulassen.
Die Zeit, 24.07.1995, Nr. 30
Um das Problem der Geruchsbelästigung zu lösen, werden nun Bakterienkulturen gezüchtet, die die Geruchsstoffe auffressen sollen.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 176
Luftverunreinigungen im Sinne dieses Gesetzes sind Veränderungen der natürlichen Zusammensetzung der Luft, insbesondere durch Rauch, Ruß, Staub, Gase, Aerosole, Dämpfe oder Geruchsstoffe.
o. A.: Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz - BImSchG). In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Zitationshilfe
„Geruchsstoff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geruchsstoff>, abgerufen am 20.08.2019.

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