Gesöff, das
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gesöff(e)s · Nominativ Plural: Gesöffe · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungGe-söff (computergeneriert)
Ableitung vonsaufen
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp, abwertend Getränk von minderer Qualität
Beispiele:
ein übles, scheußliches, dünnes, laues Gesöff
das Gesöff schmeckt mir nicht
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Gesöff n. (abschätzig oder scherzhaft) ‘Getränk’, Kollektivbildung des 16. Jhs. zu Soff, einer Nebenform von ↗Suff (s. d.); in älterer Zeit auch ‘das Saufen, Trinkgelage’.

Thesaurus

Synonymgruppe
billiger Wein
Oberbegriffe
Synonymgruppe
Getränk · ↗Trank · ↗Trunk  ●  ↗(das) Trinken  ugs. · ↗Drink  ugs. · ↗Durstlöscher  ugs. · ↗Tropfen  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Glas Liter billiges edle saures süßen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gesöff‹.

DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist immer wieder der Wein, dieser liebliche Trunk, dieses verdammte Gesöff.
Die Zeit, 28.09.2009, Nr. 39
Falls ich noch nicht depressiv war, würde ich es spätestens nach diesem Gesöff werden.
Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 130
Hoffentlich ist noch ziemlich von diesem duftenden Gesöff dort unten in Frankreich zu haben.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 11.08.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Und wir haben damals versprochen, ihr ab und zu ein Päckchen mit diesem wunderbaren Gesöff an sie abzuschicken.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 08.08.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Schlimmer, der Mann hatte dazumal in der Hauptzeit der gesüßten Weine Gesöffe gepanscht, die von Gift nicht weit entfernt waren.
Die Welt, 12.06.1999
Zitationshilfe
„Gesöff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gesöff>, abgerufen am 20.11.2017.

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