Gesangbuch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGe-sang-buch (computergeneriert)
WortzerlegungGesangBuch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(zum Gebrauch im Gottesdienst bestimmtes) Buch, in dem eine Sammlung von Kirchenliedern u. geistlichen Gesängen enthalten ist
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Gesang · Gesangbuch
Gesang m. ‘das Singen, Vortrag eines Liedes, Abschnitt einer Dichtung’, ahd. gisang (Hs. 12. Jh.), mhd. gesanc, mnd. gesanc, nl. gezang ist Verbalabstraktum zu dem unter ↗singen (s. d.) behandelten Verb, das Simplex Sang in seiner Gebrauchshäufigkeit einschränkend (doch vgl. Singsang, mit Sang und Klang). Gesangbuch n. ‘Liederbuch’ (15. Jh.), heute überwiegend ‘Sammlung von Kirchenliedern’ (im Unterschied zum Liederbuch).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein 1944 in der Haft geschriebenes Gedicht „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ ist fester Bestandteil des Evangelischen Gesangbuchs.
Die Zeit, 06.04.2005, Nr. 15
Die Ausstattung des Gesangbuchs unterscheidet sich von Landeskirche zu Landeskirche.
Die Zeit, 23.12.1994, Nr. 52
Ebenso vielsagend ist die Darstellung eines Gesangbuchs, in dem zwei Hymnen abgebildet sind, die zu jener Zeit sowohl von Protestanten als auch Katholiken gesungen wurden.
Süddeutsche Zeitung, 13.01.1998
Hier geht es um Kantoreipraxis, Stimmbildung und die Frage, wie das Liedgut des neuen Gesangbuchs an besten zu vermitteln sei.
Süddeutsche Zeitung, 08.07.1994
Zitationshilfe
„Gesangbuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gesangbuch>, abgerufen am 25.04.2019.

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