Geschäftemacher, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ge-schäf-te-ma-cher
Wortzerlegung Geschäft-macher
eWDG, 1967

Bedeutung

abwertend jmd., der skrupellos gewinnbringenden Geschäften nachjagt
Beispiele:
ein verantwortungsloser, gewissenloser, betrügerischer Geschäftemacher
In der Zwischenzeit aber befördern sie die Wucherer und Geschäftemacher [WerfelMusa Dagh527]

Thesaurus

Synonymgruppe
Abzocker · Geschäftemacher · ↗Schacherer · ↗Schieber · ↗Spekulant
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Geschäftemacher‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geschäftemacher‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geschäftemacher‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch er geriet aus der Not heraus an die Geschäftemacher.
Der Tagesspiegel, 07.06.2003
Die windigsten Geschäftemacher sind inzwischen weitergezogen, wer jetzt noch im Ort ist, meint es wohl ehrlich.
Die Zeit, 27.09.1996, Nr. 40
Gewissenlose ausländische Geschäftemacher holzten in rücksichtsloser Weise ganze Forste ab.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 436
Sie inspiriert sich aus einem archaischen Nein zur Welt der Väter, der Gesetzgeber und Geschäftemacher.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 15
In der Zwischenzeit aber befördern sie die Wucherer und Geschäftemacher, damit diese die Armut mit höchster Geschwindigkeit ausrauben dürfen.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 172
Zitationshilfe
„Geschäftemacher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gesch%C3%A4ftemacher>, abgerufen am 08.08.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
geschäftehalber
Geschäft
Geschädigte
geschädigt
Geschacher
Geschäftemacherei
geschäftig
Geschäftigkeit
Geschaftlhuber
geschäftlich