Gescheitheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-scheit-heit
Grundformgescheit
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

gescheit · Gescheitheit
gescheit Adj. ‘klug, verständig’, mhd. geschīde ‘gescheit, schlau’ ist Adjektivbildung zum Verb mhd. schīden ‘scheiden, deuten, auslegen, entscheiden’ (neben mhd. nhd.scheiden, s. d.) und bedeutet eigentlich ‘geistig scharf sondernd und durchdringend’. nicht (recht) gescheit sein ‘etwas verrückt sein’ (16. Jh.). Gescheitheit f. ‘Klugheit’ (18. Jh.), älter Gescheidigkeit, spätmhd. geschīdekeit ‘Klugheit, Scharfsinn’.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dummheit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gescheitheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die zwei Frauen reden oft miteinander über ihre unerhörte Gescheitheit.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 02.04.1928
Zuviel Taktik hat schon oft geschadet, und zuviel Gescheitheit bricht gewöhnlich den Schwung.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 09.03.1925
Wissen die zuständigen Leute bei aller Gescheitheit nicht, was sie tun?
Süddeutsche Zeitung, 07.12.2002
Es komme bei einer solchen Tat nicht auf ihre Nützlichkeit an, auch nicht auf ihre Gescheitheit, sondern eben nur auf das gewisse Strahlende.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 974
Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit ihren Nahrungssäften, geben sie ihrem Gehirn die Gescheitheit.
konkret, 1999
Zitationshilfe
„Gescheitheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gescheitheit>, abgerufen am 21.11.2019.

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