Geschichtstheologie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Geschichtstheologie · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ge-schichts-theo-lo-gie
Wortzerlegung  Geschichte Theologie

Typische Verbindungen zu ›Geschichtstheologie‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geschichtstheologie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geschichtstheologie‹

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So ist in der jüdischchristlichen Überlieferung das Wissen von der G. Geschichtstheologie.
Gadamer, H.-G.: Geschichte und Geschichtsauffassung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 15947
Erst die zweite Generation der Spiritualen formt die Geschichtstheologie der Geistkirche.
Taubes, Jacob: Abendländische Eschatologie, München: Matthes und Seitz, 1991 [1947], S. 94
Was Benjamin in seinen Thesen entwickelt, sind weniger Grundsätze einer materialistischen Geschichtsschreibung als vielmehr solche einer Geschichtstheologie.
Die Zeit, 11.08.2008, Nr. 32
Denn in der spontanen Antwort auf ihm zugegangene Sendungen versicherte sich Harnack zugleich der prekären Grundlagen seiner Geschichtstheologie.
Süddeutsche Zeitung, 04.10.2003
Die gnostische Geschichtstheologie der Goethezeit, deren Einfluß auf den jungen Ranke kürzlich dargestellt wurde, denkt die Zukunft als die Wiederherstellung einer verlorenen Vollkommenheit der Urzeit.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 180
Zitationshilfe
„Geschichtstheologie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geschichtstheologie>, abgerufen am 27.10.2021.

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