Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Geschmier, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Geschmier(e)s · wird nur im Singular verwendet
Nebenform Geschmiere · Substantiv · Genitiv Singular: Geschmieres
Worttrennung Ge-schmier ● Ge-schmie-re
Wortzerlegung ge- schmieren
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend etw. schlecht Geschriebenes, Schmiererei
Beispiel:
dieses Geschmier kann niemand lesen
literarisches Machwerk
Beispiel:
ein übles, erbärmliches, widerliches Geschmier

Thesaurus

Synonymgruppe
Geschmier · Geschmiere · Kritzelei · Schmiererei · unsauber Geschriebenes
Synonymgruppe
(schlecht leserliche) Handschrift  ●  Gekrakel  ugs. · Gekritzel  ugs. · Geschmier  ugs. · Geschmiere  ugs. · Geschreibsel  ugs. · Gesudel  ugs. · Hieroglyphen  ugs., fig. · Klaue  ugs. · Pfote  ugs. · Sauklaue  ugs. · Sudelarbeit  ugs.

Verwendungsbeispiele für ›Geschmier‹, ›Geschmiere‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Rote Armee scherte sich zwar wenig um dieses Geschmier. [Tägliche Rundschau, 20.05.1945]
Die Hände sind fein aufeinander abgestimmt, keine spielt sich in den Vordergrund, kein Geschmier, kein Geschleif, kein Gewaber. [Die Zeit, 17.03.2005, Nr. 12]
Zitationshilfe
„Geschmier“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geschmier>.

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