Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Geschnatter, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Geschnatters · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ge-schnat-ter
Wortzerlegung ge- schnattern
Wortbildung  mit ›Geschnatter‹ als Letztglied: Entengeschnatter · Gänsegeschnatter
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich das (fortwährende) Schnattern
Beispiel:
das laute Geschnatter der Gänse
abwertend, übertragen das Durcheinandersprechen
Beispiel:
das Geschnatter der Frauen, Mädchen

Typische Verbindungen zu ›Geschnatter‹ (berechnet)

aufgeregt laut wild

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geschnatter‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geschnatter‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Frau Heuss freut sich über die teetrinkenden Kinder und über ihr Geschnatter. [Brigitte, 1953, Nr. 7]
Der Heilige Martin, so hieß es, war vom Geschnatter der Gänse verraten worden, nachdem er sich in ihrem Stall versteckt hatte. [Die Welt, 09.11.1999]
Der warme Wind irritierte ihn fast so wie das Geschnatter der Gans auf seinem Arm. [Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 980]
Und als sie fertig sind, geht es wieder los – das große Geschnatter. [Bild, 06.05.2003]
Dahinter wird man vom Bellen eines großen Hundes und vom lauten Geschnatter zweier ausgewachsener Gänse begrüßt. [Die Zeit, 18.05.2009, Nr. 20]
Zitationshilfe
„Geschnatter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geschnatter>.

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