Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Geschnetzelte, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Geschnetzelten · Nominativ Plural: Geschnetzelte(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Geschnetzelten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Geschnetzelte.
Worttrennung Ge-schnet-zel-te
Wortbildung  mit ›Geschnetzelte‹ als Letztglied: Zürcher Geschnetzelte
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

landschaftlich Gericht aus dünnen, kleinen Fleischscheibchen (in einer Soße)

Typische Verbindungen zu ›Geschnetzelte‹ (berechnet)

zürcher

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geschnetzelte‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geschnetzelte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manche sagen, wenn ich das mit einem Geschnetzelten mache, zieht das Fleisch Wasser und schwimmt im eigenen Saft herum. [Der Tagesspiegel, 22.12.2001]
Nudeln haben eine dem Geschnetzelten zu ähnliche glitschige Konsistenz, Kartoffelpüree fällt aus, weil zu breiig. [Die Zeit, 25.08.1997, Nr. 34]
Die Pauli‑Freikarten, die er verschenkte, standen in der Beliebtheits‑Skala der Obdachlosen übrigens noch vor dem leckeren Geschnetzelten. [Bild, 13.12.2005]
Zitationshilfe
„Geschnetzelte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geschnetzelte>.

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