Gesellschaftslied

WorttrennungGe-sell-schafts-lied
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Musik, Literaturwissenschaft im Unterschied zum Volks- und Kunstlied   Lied, das für eine bestimmte Gesellschaftsschicht, einen bestimmten Lebens- u. Bildungskreis typisch ist (z. B. Studentenlied) u. der Geselligkeit dient

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am besten gelingt ihm die kleine Form des Gesellschaftsliedes im Volkston in seinen Arietten.
Langner, Thomas-M.: Münchhausen. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 41168
Das eigentlich Lyrische wird als Gesellschaftslied im Zusammenhang mit dem Musikalischen als »Ode« in Strophenform gefaßt.
Flemming, W.: Barock. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 24638
Das Gustavianische Gesellschaftslied wurde teils von rein lyrischen, teils von genrehaften Liedern abgelöst.
Lundgren, Bo u. a.: Schweden. In: Blume, Friedrich (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 17896
Im Madrigal ist die Herkunft von der Volks- und Tanzweise, vom heiter-unbeschwerten Gesellschaftslied unverkennbar.
Schneider, Günter: Musik der Meister - Meister der Musik, Gütersloh: Bertelsmann 1977, S. 55
Zitationshilfe
„Gesellschaftslied“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gesellschaftslied>, abgerufen am 17.10.2019.

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