Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gesenk, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gesenk(e)s · Nominativ Plural: Gesenke
Aussprache 
Worttrennung Ge-senk (computergeneriert)
Grundformsenken
eWDG

Bedeutung

Technik Hohlform, die beim Schmieden und Pressen verwendet wird und deren Innenform der äußeren Gestalt des herzustellenden Teiles entspricht

Thesaurus

Synonymgruppe
Gesenk · Gussform

Verwendungsbeispiele für ›Gesenk‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es besteht aus Tausenden stählernen Gesenken, sorgsam aufgestapelt in hohen Regalen. [Süddeutsche Zeitung, 13.10.2003]
Beim wirtschaftlicheren Scheren muß unbedingt ein "Setzen" (Formpressen im geschlossenen Gesenk) folgen. [Lange, Kurt: Arbeitsgenauigkeit. In: Lange, Kurt (Hg.) Lehrbuch der Umformtechnik, Bd. 1, Berlin u. a.: Springer 1972, S. 465]
Dies ist möglich durch Hinterschneidungen oder durch unterschiedliche Werkzeugtemperierung von Kern und Gesenk. [Menges, Georg u. Mohren, Paul: Anleitung für den Bau von Spritzgießwerkzeugen, München: Hanser 1974, S. 86]
Das Gesenk gleitet bei diesen Ausführungen beim Zusammenfahren der beiden Werkzeughälften in einen konischen Einlauf auf der gegenüberliegenden Werkzeughälfte. [Menges, Georg u. Mohren, Paul: Anleitung für den Bau von Spritzgießwerkzeugen, München: Hanser 1974, S. 198]
Vorarbeiten für die Anlage von Speichern in den westlichen Ausläufern der Beskiden und im Gesenke, die der Regulierung der Wasserführung dienen, sind eingeleitet worden. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1953]]
Zitationshilfe
„Gesenk“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gesenk>.

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