Gesenk, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gesenk(e)s · Nominativ Plural: Gesenke
Aussprache
WorttrennungGe-senk (computergeneriert)
Grundformsenken
eWDG, 1967

Bedeutung

Technik Hohlform, die beim Schmieden und Pressen verwendet wird und deren Innenform der äußeren Gestalt des herzustellenden Teiles entspricht

Thesaurus

Synonymgruppe
Gesenk · ↗Gussform

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es besteht aus Tausenden stählernen Gesenken, sorgsam aufgestapelt in hohen Regalen.
Süddeutsche Zeitung, 13.10.2003
Beim wirtschaftlicheren Scheren muß unbedingt ein "Setzen" (Formpressen im geschlossenen Gesenk) folgen.
Lange, Kurt: Arbeitsgenauigkeit. In: Lange, Kurt (Hg.) Lehrbuch der Umformtechnik, Bd. 1, Berlin u. a.: Springer 1972, S. 465
Dies ist möglich durch Hinterschneidungen oder durch unterschiedliche Werkzeugtemperierung von Kern und Gesenk.
Menges, Georg u. Mohren, Paul: Anleitung für den Bau von Spritzgießwerkzeugen, München: Hanser 1974, S. 86
Vorarbeiten für die Anlage von Speichern in den westlichen Ausläufern der Beskiden und im Gesenke, die der Regulierung der Wasserführung dienen, sind eingeleitet worden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1953]
Wenn Kurbel und Flansch zur Kettenblattaufnahme ein im Gesenk geschmiedetes Teil sind, ist das ein gutes Zeichen.
Die Zeit, 28.08.2013, Nr. 30
Zitationshilfe
„Gesenk“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gesenk>, abgerufen am 23.09.2019.

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