Gestühl, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gestühl(e)s · Nominativ Plural: Gestühle
Aussprache
WorttrennungGe-stühl (computergeneriert)
GrundformStuhl1
Wortbildung mit ›Gestühl‹ als Letztglied: ↗Chorgestühl
eWDG, 1967

Bedeutung

Bestuhlung, Gesamtheit von Sitzgelegenheiten
Beispiele:
das geschnitzte, schöne, alte Gestühl einer Kirche
Er ... führte sie in eine stille Seitenkapelle, wo sie sich im Gestühl niederließen [WerfelVeruntreuter Himmel176]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Altar Empore Kanzel Orgel bequem erneuern fest gepolstert hart sitzen vorder weich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gestühl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da soll mehr Licht rein, sagt Leicht, und das alte dunkle Gestühl kommt auch raus.
Süddeutsche Zeitung, 08.03.2000
Sie traten beide zusammen vorne in das erste Gestühl, sie sahen beide zusammen auf.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 6163
Vorn und hinten sitzt man auf viel zu kleinem und weichem Gestühl.
Bild, 06.02.2001
Das Gestühl wird in Blöcken um die Kanzel angeordnet, der Chor als Abendmahls-Kirche abgesondert.
Lehmann, A.: Kirchenbau. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 25576
Auf beiden Seiten des Gestühls, zwischen den Heiligenbildern, standen die dunklen Blöcke der Beichtstühle.
Pressler, Mirjam: Malka Mai, Weinheim Basel: Beltz & Gelberg 2001, S. 280
Zitationshilfe
„Gestühl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gestühl>, abgerufen am 26.04.2019.

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