Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Getrappel, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Getrappels · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ge-trap-pel
Wortzerlegung ge- trappeln
Wortbildung  mit ›Getrappel‹ als Letztglied: Fußgetrappel · Füßegetrappel · Kindergetrappel
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich das (fortwährende) Trappeln
Beispiele:
das Getrappel der Füße, Pferde
das Getrappel entfernte sich
das Getrappel eilender Schritte hören

Typische Verbindungen zu ›Getrappel‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Getrappel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Getrappel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er wies auf ein großes Fenster, und unter lautem Getrappel bildete sich im Hui die zweite Gruppe. [Die Zeit, 14.04.1961, Nr. 16]
Die Fans des Gesangs waren begeistert und sparten nicht mit Bravo und Getrappel. [Süddeutsche Zeitung, 27.01.2000]
Hinter sich, auf der Betonstraße, hört er das Getrappel vieler Füße. [Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 1040]
Die Hochzeit wurde überraschend groß, auf das Getrappel kleiner Füße freuten sich die jamaikanischen Verwandten. [Die Zeit, 30.04.2013, Nr. 14]
An bestimmten Tagen, zu genau begrenzten Stunden, füllen sich die Flure mit dem Getrappel lebenssicherer Füße. [Die Zeit, 29.03.1956, Nr. 13]
Zitationshilfe
„Getrappel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Getrappel>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Getrappe
Getrampel
Getragenheit
Getose
Getos
Getratsch
Getratsche
Getreibe
Getreide
Getreideablieferung