Getreide, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Getreides · Nominativ Plural: Getreide · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ge-trei-de
Wortbildung  mit ›Getreide‹ als Erstglied: ↗Geigenboden · ↗Getreideablieferung · ↗Getreideanbau · ↗Getreideart · ↗Getreideausfuhr · ↗Getreideaussaat · ↗Getreidebau · ↗Getreideboden2 · ↗Getreideboden1 · ↗Getreidebörse · ↗Getreideeinfuhr · ↗Getreideernte · ↗Getreideertrag · ↗Getreideerzeugnis · ↗Getreidefeld · ↗Getreidehandel · ↗Getreidekaffee · ↗Getreidekammer · ↗Getreidekeim · ↗Getreidekorn · ↗Getreidelagerung · ↗Getreideland · ↗Getreidemarkt · ↗Getreidemiete · ↗Getreidemonopol · ↗Getreidemühle · ↗Getreidepreis · ↗Getreideschnitt · ↗Getreideschober · ↗Getreideschädling · ↗Getreidesilo · ↗Getreidesoll · ↗Getreidesorte · ↗Getreidespeicher · ↗Getreidevorrat · ↗Getreidewirtschaft · ↗Getreidezoll
 ·  mit ›Getreide‹ als Letztglied: ↗Giftgetreide
eWDG, 1967

Bedeutung

Sammelbezeichnung für gräserartige Kulturpflanzen, deren Körner ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Ernährung sind
Beispiele:
das Getreide reift, steht gut
das Getreide säen, ernten, mähen, binden, dreschen, lagern
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Getreide n. ‘auf Halmen wachsende Körnerfrüchte’, ahd. gitregidi ‘Ertrag, Einkünfte, Besitz’ (um 1000), mhd. getregede, auch schon kontrahiert getreide ‘Kleidung, Gepäck, Tragbahre, Blumen, Gras, Getreide, Lebensmittel, Nahrung’ ist Kollektiv- bzw. Abstraktbildung zu dem unter ↗tragen (s. d.) behandelten Verb und bezeichnet ursprünglich ‘alles, was getragen wird, Ertrag’. Die heute allein übliche Bedeutung entwickelt sich Anfang des 14. Jhs. und wird von Luther in der Bibelübersetzung verwendet (obd. dafür Korn, Frucht).

Thesaurus

Synonymgruppe
Getreide · ↗Korn · ↗Samenkorn
Oberbegriffe
  • Organ einer Pflanze · Pflanzenorgan · ↗Pflanzenteil · Teil einer Pflanze
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Getreide‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Getreide‹.

Verwendungsbeispiele für ›Getreide‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein penetranter Geruch von Getreide stieg ihm in die Nase.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 117
So seien allein die Preise für Getreide in den letzten zehn Jahren um mehr als ein Drittel gefallen.
Der Tagesspiegel, 01.02.2000
So sei die Einfuhr von 35 Millionen Tonnen Getreide 1991 auf rund elf Millionen Tonnen 1993 gefallen.
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1995
Es müssen daher bis auf weiteres täglich 6000 t Getreide in die britische Zone eingeführt werden.
o. A.: 1946. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 6629
Bei ersteren wird das Getreide lang, die Ähren voran, eingelegt, bei letzteren breit.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 173
Zitationshilfe
„Getreide“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Getreide>, abgerufen am 27.11.2020.

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