Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gewaltenteilung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ge-wal-ten-tei-lung
Wortzerlegung Gewalt Teilung
eWDG

Bedeutung

Teilung der staatlichen Befugnisse in gesetzgebende, richterliche und ausführende Gewalt
Beispiel:
die Lehre von der Gewaltenteilung

Thesaurus

Politik
Synonymgruppe
Gewaltenteilung  ●  Gewaltentrennung  schweiz., österr.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Gewaltenteilung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gewaltenteilung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gewaltenteilung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dieser doppelten Gewaltenteilung hoffte man die Nachbarn künftig besser vor uns zu schützen. [Die Zeit, 18.02.1999, Nr. 8]
Zur Gewaltenteilung verliert Koch nur einen Satz, von Grundrechten ist gar nicht die Rede. [Die Zeit, 09.05.1997, Nr. 20]
Hinter die Gewaltenteilung falle ich nicht zurück, und ich würde dafür kämpfen, daß dahinter nicht zurückgefallen wird. [konkret, 1989]
Diese idyllische Gewaltenteilung garantiert den Opfern gerade soviel, daß sie weiter existieren können. [o. A.: DER JUDEN TERROR. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1988]]
Dieses System der Gewaltenteilung kennzeichnet das Wesen des modernen Rechtsstaates. [o. A.: Einhunderteinundsiebzigster Tag. Donnerstag, 4. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 12605]
Zitationshilfe
„Gewaltenteilung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewaltenteilung>.

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