Gewaltentrennung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-wal-ten-tren-nung (computergeneriert)
WortzerlegungGewaltTrennung
eWDG, 1967

Bedeutung

Synonym zu Gewaltenteilung

Thesaurus

Politik
Synonymgruppe
Gewaltenteilung  ●  Gewaltentrennung  schweiz., österr.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Exekutive Grundsatz Prinzip Unabhängigkeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gewaltentrennung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die regeln alles, und es gibt keine nachvollziehbaren Entscheidungsprozesse, keine Gewaltentrennung.
Die Zeit, 09.08.2012, Nr. 32
Sicher, viel schlechter als Kohl wäre er auch nicht, aber, um auf die Kunstgeschichte zurückzukommen, irgendwo müßte doch Gewaltentrennung herrschen.
konkret, 1985
Das Prinzip der Gewaltentrennung sei im deutschen Volk weitgehend unbekannt.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1954]
Wo eine einzige Partei ständig an der Macht ist und die Organe durch zentrale Entscheidung besetzt werden, hört die Gewaltentrennung auf zu wirken.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 224
Oberstes Gesetz der Staatsgewalt soll ohne Anwendung des Grundsatzes der Gewaltentrennung die »Volkskammer« mit insgesamt 400 Abgeordneten sein.
o. A.: 1948. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 19879
Zitationshilfe
„Gewaltentrennung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewaltentrennung>, abgerufen am 20.04.2019.

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