Gewaltmensch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGe-walt-mensch
WortzerlegungGewaltMensch1
eWDG, 1967

Bedeutung

rücksichtsloser Mensch, Kraftmensch
Beispiel:
er war nett, sicher kein Gewaltmensch [BöllBillard308]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gewaltmensch · ↗Gewalttäter · ↗Rowdy · gewalttätiger Mensch · rücksichtsloser Mensch  ●  ↗Brutalo  ugs. · ↗Rabauke  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

brutal

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gewaltmensch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der dogmatisch verhärtete »Gewaltmensch« steigt auf, empor ins humane universalistische Reich der »Edelmenschen«.
Die Zeit, 27.12.2007, Nr. 52
Gewaltmenschen bedeutet Kunst nichts, sie verachten aus Angst die Künstler.
Süddeutsche Zeitung, 16.07.1998
Sture Gewaltmenschen halten, kostümiert, einen Damaszenerdegen in der Hand, aber sie schießen mit Gas.
Tucholsky, Kurt: Hej -! In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1929], S. 6798
Mit dem Tod des Papstes sank auch sein Stern, und der skrupellose Gewaltmensch fand nach wechselvollen Schicksalen 1507 in Navarra den Soldatentod 18.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 21277
Im Machtbereich des Dr. Klenk, eines skrupellosen Gewaltmenschen - sein dünnhäutiges Gesicht verzog sich schmerzhaft -, sei kein Ding unmöglich.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 146
Zitationshilfe
„Gewaltmensch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewaltmensch>, abgerufen am 18.02.2019.

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