Gewaltmonopol, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungGe-walt-mo-no-pol
WortzerlegungGewaltMonopol
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Staatsrecht alleiniges Recht des Staates, auf seinem Hoheitsgebiet Gewalt anzuwenden oder zuzulassen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Akzeptanz Anerkennung Ausübung Bekenntnis Durchsetzung Errungenschaft Inhaber Mehrheitsprinzip Rechtsstaat Sicherheitsrat Staat UN UN-Sicherheitsrat UNO Weltorganisation Wiederherstellung Zerfall aushöhlen beanspruchen global herausbilden innehaben legitim mißachten pochen rechtsstaatlich staatlich verankert wiederherstellen überstaatlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gewaltmonopol‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur durch ein effizientes Gewaltmonopol der UNO ließen sich die Menschenrechte sichern.
Der Tagesspiegel, 27.04.1999
Das haben wir eben auch unter staatlichem Gewaltmonopol zu verstehen.
konkret, 1987
Als Schiedsrichter zwischen den beiden Klassen kann der König sein Gewaltmonopol gegen den Adel durchsetzen und alle Macht an seinem Hof konzentrieren.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 95
Mit der allmählichen Stabilisierung von Gewaltmonopolen und der wachsenden, funktionellen Interdependenz von Adel und Bürgertum ändert sich das.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 411
In der Diskussion über Ausschreitungen bei Demonstrationen ist in den letzten Wochen wieder häufig das staatliche Gewaltmonopol erwähnt worden.
o. A. [ker.]: Gewaltmonopol. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1981]
Zitationshilfe
„Gewaltmonopol“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewaltmonopol>, abgerufen am 24.04.2019.

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