Gewinnchance, die
GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-winn-chan-ce (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

Chance zu gewinnen
Beispiele:
das Toto bietet große Gewinnchancen
der Sportler hat in diesem Kampf keine Gewinnchance
Im Geschäftsleben hatte man geradezu die Pflicht, jede Gewinnchance rücksichtslos auszunützen [BrechtDreigroschenroman69]
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktienmarkt Nichtwahrnehmung Risiko Verlustrisiken ausgezeichnete ausrechnet außergewöhnlichen begrenzt begrenzten beschnitten beträchtliche doppelte enormen erhöht erhöhten exzellenten gegenüberstehen geringer lukrative maximale mindern minimaler reelle schmälert unbegrenzt vergrößert winken wittern überdurchschnittliche überproportionale

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Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Academy kündigte vorab 17 der 20 nominierten Schauspieler an, über 160 Künstler haben Gewinnchancen.
Die Zeit, 05.02.2013 (online)
Oft ist die Gewinnchance - aber auch das Risiko noch größer.
Der Tagesspiegel, 06.02.1998
Das heißt, sie hätten das volle Risiko zu tragen, ohne aber an den Gewinnchancen zu partizipieren.
Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 170
Je höher der potentielle Informationsgewinn liegt, um so größer wird das Risiko, auch die sichere Gewinnchance zu verlieren.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 933
Die grundherrliche Macht des Stadtadels entstammt also in starkem Maß städtischen Gewinnchancen.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 929
Zitationshilfe
„Gewinnchance“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewinnchance>, abgerufen am 21.09.2017.

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