Gewinnstreben
WorttrennungGe-winn-stre-ben (computergeneriert)
WortzerlegungGewinnStreben
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Streben eines Unternehmens nach (maximalem) Gewinn
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Unternehmer anerkannt ausgeprägtes berechtigte bloße entfesselten gesunde hemmungslosen individuelles kapitalistisches kurzfristiges kurzsichtiges legitimen materielles natürlichem persönliches privaten purem reinem rücksichtsloses schnödes untergeordnet unternehmerischen wirtschaftlichen übersteigertes überzogenem

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Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daher muss sich die Politik ebenfalls ihrer nationalen Grenzen entledigen, will sie nicht der Logik wirtschaftlichen Gewinnstrebens hoffnungslos hinterherhinken.
Die Zeit, 24.04.2008, Nr. 18
Die wirtschaftlichen Beziehungen seien auch nicht nur eine Frage des Gewinnstrebens.
Nr. 2: Gespräch Kohl mit Gorbatschow vom 12. Juni 1989. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 715
Er entstand als positive Kritik am Fetischismus des Gewinnstrebens und hob den menschlichen Sinn der Arbeit hervor.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1979]
Die Voraussetzung des Gewinnstrebens scheint in der Sowjetunion angesichts der Existenz des Direktorenfonds gegeben zu sein.
Giersch, Herbert: Allgemeine Wirtschaftspolitik, Wiesbaden: Gabler 1960, S. 152
Schwerpunkte waren die »wissenschaftlich begründete Führung« der Volkswirtschaft und der verstärkte materielle Anreiz für die Werktätigen, die Ausnutzung des Gewinnstrebens.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - G. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 22283
Zitationshilfe
„Gewinnstreben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewinnstreben>, abgerufen am 26.06.2017.

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