Gewinnsucht, die
GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-winn-sucht
WortzerlegungGewinnSucht
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Erwerbssinn von sittlich anstößigem Ausmaß; Habgier
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ehrgeiz Eigennutz Eitelkeit Habgier Korruption Motiv kurzsichtiger purer reiner schnöder

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Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er habe auch nicht aus Gewinnsucht gehandelt, denn sonst hätte er mehr Geld verlangt.
Süddeutsche Zeitung, 14.07.2004
Man war ja Amateur, und Gold stand im Ruf schnöder Gewinnsucht.
Die Welt, 10.05.2002
Sie mordeten nicht nur aus Gewinnsucht, nicht nur, um Sieg und Macht zu erringen.
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 976
So sah sich die blühende Schönheit, von einer berechnenden Leidenschaft und Gewinnsucht umlauert, aller Freiheit beraubt.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 365
Neben der Gewinnsucht bildet auch die Absicht, frühere Verluste zu decken, ein Tatbestandsmerkmal des gewerbsmäßigen Glücksspiels.
Friedländer, Hugo: Der Klub der Harmlosen. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 22261
Zitationshilfe
„Gewinnsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewinnsucht>, abgerufen am 29.06.2017.

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