Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gewinnvortrag, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Ge-winn-vor-trag
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Wirtschaft bei der Bilanz eines Unternehmens nicht verteilter Rest des Gewinns, der auf das nächste Jahr übertragen wird

Typische Verbindungen zu ›Gewinnvortrag‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gewinnvortrag‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gewinnvortrag‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir hatten diese Bestimmung vorhin als geeignet bezeichnet, eine stärkere Bindung der Reserven verglichen mit dem bloßen Gewinnvortrag herbeizuführen. [Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 289]
Im Vorjahr waren es 8 v. H. plus 1 v. H. aus dem Gewinnvortrag vorangegangener Jahre. [Die Zeit, 06.03.1959, Nr. 10]
Es sei denn, die Reserven und ein eventueller Gewinnvortrag reichen zur Abdeckung des Verlustes. [Der Tagesspiegel, 05.11.2001]
Der Bilanzverlust betrug „nur“ 35 Millionen Mark, durch den Gewinnvortrag wird er auf 21 Millionen gemildert. [Die Zeit, 28.04.1972, Nr. 17]
Daß die für 1995 gekürzte Dividende nur zum Teil periodenecht verdient wurde, wird angesichts der in besseren Jahren angesammelten Gewinnvorträge für vertretbar gehalten. [Süddeutsche Zeitung, 23.04.1996]
Zitationshilfe
„Gewinnvortrag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewinnvortrag>.

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