Gewinst, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gewinstes · Nominativ Plural: Gewinste
Aussprache
WorttrennungGe-winst (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltet Gewinn
Beispiele:
Ohn' ihn, / Der seinen unvermuteten Gewinst / Frisch wieder wagte, war es aus mit ihr [LessingNathanI 1]
die kleinen, ruhigen, sicheren Gewinste, die er beim Verkaufe dieses oder jenes Grundstückes einstrich [Th. MannBuddenbrooks1,184]

Verwendungsbeispiele für ›Gewinst‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Welche Gewinste hat aber das Zentrum aus seiner ausschlaggebenden Stellung nach Hause gebracht?
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 05.03.1907
Er setzte die Hälfte des Gewinstes und gewann noch einmal.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 241
Die Handschrift stammt aus einer Fürstenbibliothek, die zum großen Teil schon schnöden Gewinstes wegen in alle Winde verstreut wurde.
Süddeutsche Zeitung, 14.08.1999
Niemand denkt mehr dran, nur Großvater fragt mich, was ich mit dem Gewinst anfangen werde, mit dem Reibach.
Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 217
Zitationshilfe
„Gewinst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewinst>, abgerufen am 20.01.2020.

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