Gewissensangst, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-wis-sens-angst
eWDG, 1967

Bedeutung

innere Angst, unrecht getan zu haben
Beispiele:
von Gewissensangst gepeinigt
Gewissensangst ergreift jmdn.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Meist wählt sich diese Furcht, diese Abneigung die Gestalt der Gewissensangst.
Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652
Unter dem Druck ungeheurer Gewissensangst und Not fielen die Menschen wie welke Blätter von ihr ab.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1959]
Auch könnte ihre Mutterliebe Pflicht, ihre Gewissensangst Abrichtung genannt werden.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 597
Worum Luther in persönlichen Gewissensängsten gerungen hatte, war in dieser Schrift Angelegenheit der Nation geworden.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 21695
Zitationshilfe
„Gewissensangst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewissensangst>, abgerufen am 18.10.2019.

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