Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gewitterhimmel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ge-wit-ter-him-mel
Wortzerlegung Gewitter Himmel
eWDG

Bedeutung

Himmel bei heraufziehendem, niedergehendem Gewitter
Beispiel:
ein grauer, schwarzer Gewitterhimmel

Verwendungsbeispiele für ›Gewitterhimmel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kalt prasselt der Dezemberregen auf die menschenleere Charlottenburger Bleibtreustraße, wütend schäumt die Gischt in den nächtlichen Gewitterhimmel am Strand von Venedig. [Die Welt, 05.01.2000]
Wie ein bleierner Gewitterhimmel lähmt die Ungewissheit über Washingtons weitere Pläne die Investoren. [Süddeutsche Zeitung, 13.01.2003]
Der Garten, die Bäume an der Alster, ein Gewitterhimmel, Regengeräusche sind Teil der Wahrnehmung der Alten, sind zu einem Teil ihrer Innenwelt geworden. [Die Zeit, 11.04.1980, Nr. 16]
Aus dem teils gemalten, teils durch Nebelmaschinen verdunkelten, rötlich drohenden Gewitterhimmel senken sich Blütenbäume. [Die Zeit, 22.12.1989, Nr. 52]
Und wenn granitfarbene Wolken am Gewitterhimmel aufziehen, dann erhält die Landschaft fast heroische Züge. [Die Zeit, 01.07.1983, Nr. 27]
Zitationshilfe
„Gewitterhimmel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewitterhimmel>.

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