Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gewitterschwüle, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ge-wit-ter-schwü-le
Wortzerlegung Gewitter Schwüle
eWDG

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von gewitterschwül

Verwendungsbeispiele für ›Gewitterschwüle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Versammlung, die über die Parteitagsdelegationen endgültig zu entscheiden hatte, herrschte von Anfang an Gewitterschwüle. [Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1614]
Gewitterschwüle liegt schwer über der Szenerie, die gefährlich brodelnde Stille ist die Ruhe vor dem Sturm. [Süddeutsche Zeitung, 16.05.1994]
Mit einer ebenso graziösen wie energischen Bewegung verscheucht der Botschafter das unausgesprochene Wort „Junktim“ aus der Gewitterschwüle seines Büros. [Die Zeit, 18.06.1965, Nr. 25]
Aber Medienvertreter und Funktionäre schwirren aufgeregt umher und zwitschern hektisch wie die Vögel in der Gewitterschwüle. [Die Welt, 10.07.1999]
Wie in der Gewitterschwüle spüren die Menschen Reizbarkeit, Lethargie oder nervöse Unruhe. [Die Welt, 21.03.2003]
Zitationshilfe
„Gewitterschwüle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gewitterschw%C3%BCle>.

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