Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Geysir, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Geysirs · Nominativ Plural: Geysire
Aussprache 
Worttrennung Gey-sir
Herkunft zu Geysirisl, Name eines bekannten isländischen Geysirs < geysaisl ‘hervorstürzen, spritzen, sprühen’
eWDG

Bedeutung

Springquelle, die in bestimmten Abständen heißes Wasser und Dampf ausschleudert
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Geiser · Geysir
Geiser, Geysir m. ‘heiße Springquelle’. Zu Anfang des 19. Jhs. wird isl. Geysir ins Dt. entlehnt. Auf Island ist Geysir der Name einer bestimmten, wohl Ende des 13. Jhs. entstandenen heißen Springquelle; ins Dt. und in andere Sprachen geht er als Appellativum ein. Er gehört zu anord. isl. geysa ‘hervorstürzen’ und damit zur s-Erweiterung der Wurzel ie. *g̑heu- (s. gießen).

Typische Verbindungen zu ›Geysir‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geysir‹.

Verwendungsbeispiele für ›Geysir‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann beruhigt sich der Geysir wieder, fällt in sich zusammen, um sich aufzuheizen für den nächsten Wurf etwa 20 Minuten später. [Süddeutsche Zeitung, 22.02.2000]
Hier war in einem Mann das Humane wie ein Geysir ausgebrochen. [Süddeutsche Zeitung, 08.03.1997]
Das ist lange her, heute lebt es sich im Land der Geysire wie anderswo auch. [Die Welt, 01.02.2000]
Eigentlich spuckt er schon lange nicht mehr, Islands berühmter Alter Geysir. [Süddeutsche Zeitung, 26.11.1997]
Manchmal verschwindet der Ball im Geysir und wird nie mehr gesehen. [Süddeutsche Zeitung, 17.05.2002]
Zitationshilfe
„Geysir“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Geysir>.

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