Giersch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

landschaftlich
a)
Geißfuß
b)
häufig vorkommendes Unkraut mit weißer oder rötlicher Blütendolde
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Giersch m. verbreitetes Unkraut, ‘Geißfuß’, ahd. gires (Hs. 12. Jh.), mhd. gires, bergirst, mnd. gerse, gersele, gersgerse, ierse. Vielleicht verwandt mit lit. gaȓšas, garšvà. Vgl. Marzell 1, 124.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein besonders militanter Fall in der freien Erde ist der Giersch.
Der Tagesspiegel, 08.06.2003
Der Leser hat die Chance, die Erwartungen Gierschs mit der inzwischen eingetretenen Entwicklung zu vergleichen.
Die Zeit, 26.01.1987, Nr. 04
Er habe wenig "patentierbares Wissen" hinterlassen, sagte Giersch einmal, sondern sein Wissen immer weitergegeben.
Süddeutsche Zeitung, 10.05.2001
Wenn Politik die Kunst des Möglichen ist, dann mag man Giersch einen schlechten Politiker heißen.
Der Spiegel, 18.11.1985
Statt eines Ackers erblicken wir ein wüstes Dickicht von Bilsenkraut, Nachtschatten, Giersch, Distel und Nessel.
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 196
Zitationshilfe
„Giersch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Giersch>, abgerufen am 19.02.2019.

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