Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gigantomanie, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache  [gigantɔmaˈniː]
Worttrennung Gi-gan-to-ma-nie
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich Sucht, alles ins Riesenhafte, Maßlose zu übersteigern, mit gewaltigen Ausmaßen zu gestalten

Thesaurus

Synonymgruppe
Gigantismus · Gigantomanie · Monumentalismus  ●  Kolossalismus  selten
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Gigantomanie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und er bekommt die Folgen der Gigantomanie sehr konkret zu spüren. [Die Welt, 24.11.1999]
Es könnten, wie schon so oft, am Ende doch die Mittel fehlen, das Werk der Gigantomanie zu vollenden. [Der Tagesspiegel, 12.01.2001]
Jetzt ist die Gigantomanie aus der Mode, klein aber fein heißt die neue Devise. [Die Zeit, 13.07.1984, Nr. 29]
Gigantomanie ist der Trend der Zeit: alles wird größer, schneller und leistungsfähiger. [C't, 1998, Nr. 8]
Die Gigantomanie im Sport kann nur noch als absurd bezeichnet werden. [Süddeutsche Zeitung, 11.02.1998]
Zitationshilfe
„Gigantomanie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gigantomanie>.

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