Gipskopf

WorttrennungGips-kopf
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
selten
2.
umgangssprachlich, abwertend, (oft) Schimpfwort einfältiger Mensch, Dummkopf

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort stehen 47 bis zu sechs Meter hohe Gipsköpfe berühmter Deutscher.
Bild, 23.05.2000
Gleichzeitig scheint in diesem scheinbar flüchtig, aber ziemlich raffiniert bemalten Gipskopf das ganze Wesen der Person aufgehoben.
Die Welt, 18.07.2002
Berühmt geworden ist das Päckchen, das er aus einem antikischen Gipskopf und einer ebenso altertümelnden Hand geschnürt hat.
Die Zeit, 27.11.1995, Nr. 48
Ein grau gepinselter Stuck zieht sich an der Decke entlang, ein gleichgrauer Gipskopf blickt mürrisch von einer Wand auf das Gasthaustreiben hinab.
Der Tagesspiegel, 24.02.2000
Wir machten da prachtvolle Konstruktionen, tuschten nach Kartonmodellen und zeichneten nach Gipsköpfen.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18261
Zitationshilfe
„Gipskopf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gipskopf>, abgerufen am 23.10.2019.

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