Giraffe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Giraffe · Nominativ Plural: Giraffen
Aussprache
WorttrennungGi-raf-fe (computergeneriert)
HerkunftArabisch → Italienisch
Wortbildung mit ›Giraffe‹ als Erstglied: ↗Giraffenhals  ·  mit ›Giraffe‹ als Letztglied: ↗Kurzhalsgiraffe · ↗Waldgiraffe
eWDG, 1967

Bedeutung

in Afrika lebendes, pflanzenfressendes Säugetier mit sehr langem Hals, langen Vorderbeinen und mit sandgelbem Fell, das große, eckige, meist rostbraune Flecke hat
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Giraffe f. Der Name des afrikanischen pflanzenfressenden Säugetiers mit sehr langem Hals begegnet zuerst in der Form mhd. schraffe, das sich auf arab. ǧurāfa (eine Variante der unten angeführten Formen) zurückführen läßt. Die danach in Reisebeschreibungen vorkommenden Angaben spätmhd. seraffe (14. Jh.), frühnhd. seraphen Plur. (15. Jh.), Serapff (15./16. Jh.), Zygraffen Plur. (16. Jh.) gehen von arab. zarāfa, zurāfa ‘Giraffe’ aus, das selbst ein Fremdwort ist und vermutlich wie das Tier aus Zentralafrika stammt. Dagegen weisen spätmhd. geraff, auch (md.) giraffin Plur., frühnhd. geraffen, giraffi, giraffe Plur. (15. Jh.), auf denen heutiges Giraffe beruht, auf Vermittlung durch ital. giraffa, afrz. girafe (so besonders seit Marco Polo, um 1300). Das ehemals maskuline Substantiv nimmt im 18. Jh. feminines Genus an.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Affe Antilope Büffel Elefant Flamingo Flußpferd Gazelle Gepard Gnu Hyäne Impala Kamel Krokodil Känguru Lama Leopard Löwe Nashorn Nilpferd Okapi Pavian Pinguin Raubkatze Springbock Strauß Warzenschwein Zebra ausgestopft brennend galoppierend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Giraffe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Giraffe, dann könnte ich die Welt von oben betrachten.
Der Tagesspiegel, 14.09.2001
In der eigentlichen Geschichte geht es um eine Giraffe, die ihre Flecken verloren hat.
C't, 1999, Nr. 21
Die Giraffen nicken sich albern zu, lachen und tun gräßlich vornehm.
Scheerbart, Paul: Immer mutig! In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1902], S. 10374
Ich sagte, "ich fühle mich wie eine Giraffe", den Kopf hochgestreckt auf allen vieren.
Wilberg, Gerlinde M.: Zeit für uns, München: Frauenbuchverl. 1979, S. 80
Die vier ziehen einher wie blasierte Giraffen inmitten aufgeschreckter Zebraherde.
Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 168
Zitationshilfe
„Giraffe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Giraffe>, abgerufen am 20.08.2019.

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