Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Glasfaden, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Glasfadens · Nominativ Plural: Glasfäden
Aussprache 
Worttrennung Glas-fa-den
Wortzerlegung Glas1 Faden
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

aus einem Gemisch verschiedener Glassorten hergestellter stabiler Faden

Typische Verbindungen zu ›Glasfaden‹ (berechnet)

umgelegt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Glasfaden‹.

Verwendungsbeispiele für ›Glasfaden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Klettert sie bei steigender Temperatur wieder nach oben, bleibt der Glasfaden auf dem tiefste Punkt zurück. [o. A. [sh]: Minimum der Nacht. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1985]]
Die Standfläche ist durch einen umgelegten Glasfaden verstärkt und bildet somit einen selbständigen Fuß. [Schade, Günter: Deutsches Glas, Leipzig: Koehler & Amelang 1968, S. 24]
Ein Fadenmolekül wäre daher eher mit einem starren elastischen Glasfaden vergleichbar als mit einem lockeren Wollfaden, der beliebige Formen annehmen könnte. [Scheiber, Johannes: Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart: Wissenschaftl. Verl.-Ges. 1943, S. 76]
Ein Glasfaden an der Mündung verleiht den Bechern eine feine Kontur. [Der Tagesspiegel, 16.07.1999]
Farbige Blumen schmückten die Gefäße, sie sind oft mit dicken Glasfäden versehen oder aus ihnen geflochten. [o. A.: Lexikon der Kunst - V. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 33994]
Zitationshilfe
„Glasfaden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glasfaden>.

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