Glasharmonika

WorttrennungGlas-har-mo-ni-ka
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

aus dem Glasspiel entwickeltes Musikinstrument mit flötenähnlichen Tönen, die durch verschieden große, ineinander geschobene Glasglocken hervorgerufen werden, die auf einer horizontalen Achse lagern, durch Pendelantrieb in Umdrehung versetzt u. durch Berührung mit feuchten Fingerspitzen zum Klingen gebracht werden

Typische Verbindungen
computergeneriert

Adagio

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Glasharmonika‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der letzte bekannte Virtuose auf der Glasharmonika war der Luzerner Komp.
Hoffmann, Bruno: Glasharmonika. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 29239
Die Harfe klingt mal sphärisch wie eine Glasharmonika, mal kehlig wie eine spanische Laute.
Die Zeit, 26.10.2009, Nr. 43
Das Thema seiner wahnsinnsumflorten Geistervariationen säuselt körperlos auf einer Glasharmonika.
Die Zeit, 20.10.2012, Nr. 41
Benjamin Franklin baute 1761 aus Glasschalen auf einer horizontal rotierenden Achse eine Glasharmonika.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.1999
Neben der Harfe finden sich Windmaschine, Akkordeon, Celesta und die zarte Glasharmonika.
Der Tagesspiegel, 21.10.1998
Zitationshilfe
„Glasharmonika“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glasharmonika>, abgerufen am 22.08.2019.

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