Glasmacher, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGlas-ma-cher (computergeneriert)
WortzerlegungGlas1-macher
eWDG, 1967

Bedeutung

siehe auch machen (Lesart 1)
1.
Arbeiter, der die glühende Glasmasse zu Glas verarbeitet
2.
Fachmann, der Gegenstände aus Glas herstellt

Thesaurus

Synonymgruppe
Glasbläser · ↗Glaser · Glasmacher
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

venezianisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Glasmacher‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und wir verpassen, was fast noch schwerer wiegt, die Glasmacher bei ihrer schweißtreibenden Kunst.
Süddeutsche Zeitung, 01.07.2003
Aber auch die Klöster in den missionierten Gebieten beschäftigten noch eigene Glasmacher.
Schade, Günter: Deutsches Glas, Leipzig: Koehler & Amelang 1968, S. 16
Wenn Geld übrig ist, möchte der Glasmacher es erst dazu verwenden, in der Hütte ideale Arbeitsverhältnisse zu schaffen.
Die Zeit, 01.01.1973, Nr. 01
Der Glasmacher war nun der Aufgabe enthoben, die Form selbst aus freier Hand zu gestalten.
Mauder, Bruno: Der Werkstoff Glas. In: Bräuer, Hasso (Hg.) Archiv des deutschen Alltagsdesigns, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1939], S. 332
Interessant ist das Kapitel über den Wandertrieb der hessischen Glasmacher.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 913
Zitationshilfe
„Glasmacher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glasmacher>, abgerufen am 22.02.2019.

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