Glaubenseifer, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Glaubenseifers · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈglaʊ̯bn̩sˌʔaɪ̯fɐ]
Worttrennung Glau-bens-ei-fer
Wortzerlegung  Glaube Eifer
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

entschiedenes Eintreten für die eigenen religiösen Überzeugungen
siehe auch Frömmigkeit
Beispiele:
Hubertus wurde 709 nach Christus Bischof in Maastricht und später Bischof in Lüttich. Wegen angeblicher Wundertaten und großem Glaubenseifer wurde er 744 nach Christus heilig gesprochen. [Münchner Merkur, 30.10.2018]
Viele Juden im Palästina des 1. Jahrhunderts waren bemüht, ein vom Glaubenseifer der Zeloten geprägtes Leben zu führen. [Basler Zeitung, 23.12.2013]
allgemeinerAuf Glaubenseifer in der Politik reagieren Briten skeptischer als Amerikaner; er ist ihnen nicht geheuer. [Die Welt, 27.09.2004]
Wegkreuze, Bildstöcke, Marterl und Kapellen zeugen in den Alpenländern von Volksfrömmigkeit und Glaubenseifer. [Rhein-Zeitung, 08.04.2004]
Die Oasenstadt Buraida war schon immer ein Zentrum wahhabitischen Glaubenseifers. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.07.1996]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Glaubenseifer‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Glaubenseifer‹.

Zitationshilfe
„Glaubenseifer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glaubenseifer>, abgerufen am 23.01.2022.

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