Glaubensgrund

WorttrennungGlau-bens-grund (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Grund, der in jmds. religiöser Überzeugung begründet ist

Typische Verbindungen
computergeneriert

verweigern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Glaubensgrund‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie hatten den sechs Monate alten krebskranken Bub offenbar aus Glaubensgründen nicht operieren lassen wollen.
Süddeutsche Zeitung, 04.03.1999
Sie hatten es aus Glaubensgründen abgelehnt, gleichgeschlechtliche Paare zu trauen beziehungsweise zu beraten.
Die Zeit, 21.01.2013, Nr. 03
Damit wurde die Theologie einerseits in dem ihr wesentlichen übernatürlichen Glaubensgrund verankert, andererseits aber als theoretische Wissenschaft gefestigt.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 18876
Erschüttern konnten diese zersetzenden Vorgänge freilich den strengen monotheistischen Glaubensgrund niemals.
Schmauch, W.: Monotheismus und Polytheismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 12386
Der Lebensuntüchtige zieht sich in die Geborgenheit zurück; er wählt nicht nur aus Glaubensgründen den geistlichen Stand.
Röhrich, Lutz: Mönch. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 4093
Zitationshilfe
„Glaubensgrund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glaubensgrund>, abgerufen am 19.09.2019.

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