Glaubensstreit

GrammatikSubstantiv
WorttrennungGlau-bens-streit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

grundsätzliche Auseinandersetzung um grundlegende Fragen des Glaubens, der Religion

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie lehnten es ab, sich mit Gegnern in einen Glaubensstreit einzulassen.
Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 362
Und wie in vielen Religionen tobt auch in der Gemeinschaft der Börsianer ein Glaubensstreit um die reine Lehre.
Die Zeit, 01.07.2002, Nr. 26
Das ist zwar, wie so vieles im Leben und der Politik, Ansichtssache, könnte sich aber leicht zu einem schwerem Glaubensstreit auswachsen.
Die Welt, 21.01.2003
Heinz kümmerte sich nicht um den Glaubensstreit und die Macht des Fürsten.
Koeppen, Wolfgang: Tauben im Gras. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1951], S. 64
Als Reaktion darauf entstand eine patriotische Partei unter Kardinal Beaton, so daß eine Zeitlang der Glaubensstreit durch politische Gegensätze verschärft wurde.
Chibnall, M.: Schottland. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 32375
Zitationshilfe
„Glaubensstreit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glaubensstreit>, abgerufen am 18.11.2019.

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