Glaubenszwang, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGlau-bens-zwang
WortzerlegungGlaubeZwang
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
Vergeßt allen Schulpedantismus, den des reifenden Menschen unwürdigen Glaubenszwang [DiesterwegSchriften1,157]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die tief religiösen und ironischen Züge, die in eine vom obrigkeitlichen Glaubenszwang freie Zukunft wiesen, dürfen dabei keinesfalls verkannt werden.
Lutz, Heinrich: Der politische und religiöse Aufbruch Europas im 16. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1332
Dieses hat sich ja seine Freiheitsliebe von jeher mit dem fortschritts-deterministischen Glaubenszwang erkauft.
Süddeutsche Zeitung, 08.03.2002
Es ist dies jedoch keineswegs nur der Moralismus totalitären Glaubenszwangs, der so wertet, sondern auch der Moralismus der Resistence, der Widerstandsbewegung.
Die Zeit, 04.09.1947, Nr. 36
Zitationshilfe
„Glaubenszwang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glaubenszwang>, abgerufen am 08.12.2019.

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