Glaubersalz

GrammatikSubstantiv
WorttrennungGlau-ber-salz (computergeneriert)
WortzerlegungGlauberSalz
eWDG, 1969

Bedeutung

Chemie farbloses, chemisch wasserhaltiges Natriumsulfat, das ein Bestandteil natürlicher Mineralwässer ist und medizinisch als Abführmittel, technisch in der Glasfabrikation verwendet wird
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Glaubersalz n. Natriumsulfat als Abführmittel, benannt (Anfang 19. Jh.) nach seinem Entdecker J. R. Glauber, der es als sal mirabilis (Glauberi) bekannt gemacht hatte (17. Jh.).

Thesaurus

Chemie
Synonymgruppe
Glaubersalz · ↗Natriumsulfat  ●  schwefelsaures Natron  veraltet

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Streut man das Pulver in eine übersättigte Lösung von Glaubersalz, so entstehen neue wasserhaltige Kristalle.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 27170
Bezeichnend für die Guelpa-Methode ist der reichliche Gebrauch von Abführmitteln (meist Glaubersalz).
Buchinger, Otto: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg, Stuttgart: Hippokrates-Verl. 1982 [1935], S. 18
Viele Fastenleiter geben morgens noch 10 - 20 - 30 Gramm Glaubersalz.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 144
Gestern, am elften Tag seit dem Glaubersalz, habe ich aus Pflichtbewusstsein eine halbe Kartoffel heruntergebracht, sonst nichts.
Die Zeit, 10.03.2005, Nr. 11
Danach wird ein künstlicher Durchfall durch die Gabe von Glaubersalz mit nachfolgender Kohlebehandlung ausgelöst.
Die Welt, 06.01.2005
Zitationshilfe
„Glaubersalz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glaubersalz>, abgerufen am 16.12.2019.

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