Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Glockenspeise, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache  [ˈglɔkn̩ˌʃpaɪ̯zə]
Worttrennung Glo-cken-spei-se
eWDG

Bedeutung

fachsprachlich Legierung aus Kupfer und Zinn zur Herstellung von Glocken, Glockengut

Verwendungsbeispiele für ›Glockenspeise‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nun wird der Mantel wieder aufgesetzt, und in den zwischen Mantel und Kern entstandenen Hohlraum kann die Glockenspeise einfließen. [Süddeutsche Zeitung, 26.04.2003]
Aus dem verlarvten Wörtermodel fließt, noch warm, die Glockenspeise der Bedeutung. [Die Zeit, 06.01.1986, Nr. 01]
Die Glockenspeise, ein gefährlich glühendes Rinnsal, brodelt sprühend in die Rinne zu den Gußlöchern der Glocke. [Die Zeit, 23.11.1962, Nr. 47]
MIT EINEM FICHTENSTAMM rührt der Betriebschef Rudolf Perner die 1100 Grad heiße "Glockenspeise" im Steinofen an. [Süddeutsche Zeitung, 12.02.1998]
Zitationshilfe
„Glockenspeise“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glockenspeise>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Glockenseil
Glockenschwengel
Glockenschlag
Glockenschall
Glockenrock
Glockenspiel
Glockenstrang
Glockenstube
Glockenstuhl
Glockentierchen