Glockenspeise, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGlo-cken-spei-se
eWDG, 1969

Bedeutung

fachsprachlich Legierung aus Kupfer und Zinn zur Herstellung von Glocken, Glockengut

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nun wird der Mantel wieder aufgesetzt, und in den zwischen Mantel und Kern entstandenen Hohlraum kann die Glockenspeise einfließen.
Süddeutsche Zeitung, 26.04.2003
Aus dem verlarvten Wörtermodel fließt, noch warm, die Glockenspeise der Bedeutung.
Die Zeit, 06.01.1986, Nr. 01
Die Glockenspeise, ein gefährlich glühendes Rinnsal, brodelt sprühend in die Rinne zu den Gußlöchern der Glocke.
Die Zeit, 23.11.1962, Nr. 47
MIT EINEM FICHTENSTAMM rührt der Betriebschef Rudolf Perner die 1100 Grad heiße "Glockenspeise" im Steinofen an.
Süddeutsche Zeitung, 12.02.1998
Zitationshilfe
„Glockenspeise“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glockenspeise>, abgerufen am 21.07.2019.

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